israelischer Maler und Grafiker; Werke: v. a. biblische und jüdische Ritualszenen sowie Bildnisse und Landschaften; Illustrator zahlreicher Bücher; ging 1939 nach Palästina; galt als einer der bekanntesten israelischen Maler
* 10. Juli 1897 Buchen/Odenwald
† 2. Juli 1987 Rama t-Gan
Wirken
Ludwig Schwerin wurde am 10. Juli 1897 in Buchen/Odenwald geboren. Sch. war längere Zeit in München ansässig und studierte dann an der Akademie in Karlsruhe. 1939 ging er nach Palästina. Dort wurde er inzwischen einer der bekanntesten israelischen Maler.
Als Graphiker hat Sch. besonders biblische und jüdische Ritualszenen sowie Bildnisse (Stefan Zweig) und Landschaften produziert. Sonderausstellungen: 1932 in der Galerie Casper in Berlin, 1959 im Frankfurter Kunstverein, im Kunstsaal Magdalene Sothmann in Amsterdam, in der Galerie Wolfgang Gurlitt in München, im Bezalel-Museum in Jerusalem und in der Galerie Chemerinsky in Jerusalem, ferner in England, der Schweiz und in der Sowjetunion. Sch. ist auch Illustrator zahlreicher Bücher: "Autobiography", "Vaermlaendischer Sommer", "Landscapes in Israel", "Views of Israel" u.a.m.
Sch. ist mit Margaret, geborene Fischer, verheiratet.
12 Boaz St., Ramat-Gan, Israel
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Originalquelle: Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 19/1975 vom